Das Ende all meiner Sorgen

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  • August 27, 2010


Wir Menschen im Pott sind schon eine ganz besondere Rasse. Unermüdlich sind wir unseres Glückes Schmied. Wo andere aufgeben, müssen wir erst mal bei Wikipedia nachkucken, was das Wort überhaupt bedeutet. Einfallsreichtum und Kreativität waren Bestandteile unserer Muttermilch und wer’s irgendwie nicht auf die Kette kriegt, das Arbeitsamt zu betrügen oder die eigenen Kinder zu bestehlen, der macht hier aus Scheisse Gold.
Warum ich euch das erzähle?
Ganz einfach. Ich habe neulich abends eine geniale Geschäftidee entwickelt, ich werd reich wie’n Scheich, kein Scherz! Mit dem, was ich euch jetzt vorstelle werd ich mich nicht nur dumm, sondern auch dämlich verdienen, also Obacht!
Was ihr hier seht ist ein, sagen wir mal Pesto, aus schwarzen französischen Oliven (die teuersten, die’s beim Türken gab!), getrockneten Tomaten, Ziegenfrischkäse, Olivenöl und sonst nix. Ihr habt bitte Verständnis dafür, dass ich mich, die genauen Mengenangaben betreffend, in Schweigen hülle. Von Coca Cola erfahrt ihr ja auch nicht mehr!
Rein vordergründig also eine perfekte Begleitung zur Pasta. Entweder so

oder, für die Freunde gedeckterer Farben, so.
Daran ist per se noch nichts zu erkennen, was grösseren Reichtum verheissen könnte, richtig!
Aber, und jetzt kommt der Clou: das Pesto, stilvoll in einem Glas, wie oben präsentiert, hat eine frappante Ähnlichkeit mit Pfälzer Leberwurst. Streut man etwas getrockneten Oregano darüber entsteht die perfekte Illusion eines Brotaufstriches, der das Glanzlicht einer jeden Schlachtplatte sein könnte.
Habt ihr’s immer noch nicht kapiert? Ich hab die vegane Leberwurst erfunden!!!
Mehr muss ich doch nun wirklich nicht sagen, oder? Ausserdem ist meine Zeit gerade sehr knapp, ich muss Geldsäcke zuschneiden und dann, ab an die Nähmaschine!

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