Hingeschaut, nachgebaut, hingehaut!

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  • Oktober 29, 2010

Es gibt Rezepte, bei denen mich die eine oder andere Zutat inspiriert, etwas ganz anderes daraus zusammenzubasteln. Es gibt Rezepte, die ich links liegen lasse, weil ich ahne, dass ich zur Vorbereitung erstmal und unter anderm bei Vollmond einen Mistelzweig (die Pflanze sollte mindestens sieben Jahre alt sein!) aus ökologischem Anbau von der Westsauerländischen Schieferplatte beibringen muss. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass zuvörderst mein Bankinstitut auf die Gewährung eines Kleinkredits für die restlichen Basiszutaten eingestimmt werden muss. Und das ist nicht immer so einfach, wie’s klingt, Leute! Äh, wo war ich stehen geblieben? Jau, und dann gibt’s aber auch noch Rezepte, da seh ich: das ist bezahl-und nachvollziehbar und klingt verheissungsvoll. Hier kommt so eins, gefunden hab ich’s hier (mein Gott, auf was für Blognamen die Leute kommen, ich staun immer wieder!).
Ich hab den Knoblauch drin gelassen, die getrockneten italienischen Chili (3, ganz klein gehackt) auch, und weil ich die Kakifrüchte (bei mir waren’s 2) nicht komplett durch das Sieb gekriegt habe, kam erstmal der Saft zum Knoblauch-Chiliöl und kurz bevor die Pasta (201 von Cecco) gar war, die zermantschten Früchte.
O-Ton vom Kommander: eine Chili weniger hätt’s auch getan..
O- Gedanke von mir: nö, find ich nicht.
Aber das sind Kinkerlitzchen. Merken müsst ihr euch nur, dass das ganze ne Kaki und n Ei kostet und für all jene, die Süsse mit Schärfe gepaart mögen ne Bank ist, quasi Nachkochbefehl!

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