Jimpster – Alsace & Lorraine Remixes (Freerange)

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  • März 14, 2011

Jimpsters “Alsace & Lorraine” war jetzt wohl reif. Schon ein knappes halbes Jahr draussen, da wird jetzt, wie bei Freerange üblich, die Remix-12“ nachgeschoben. Große Namen an den Controls: Dairmount & Berardi – wem das nicht sagt: haben schon auf Atjazz und Room With A View veröffentlicht – , Ripperton und Josh Wink, der auch gleich den Anfang macht. Seine „Interpretation #1“ kommt weitgehend ohne Bassdrum aus, und ist trotzdem tanzbar wie ’ne heisse Herdplatte barfuß. Fleissig aufgeschichtete Noisespuren und eine Bleiarschbassline sorgen für eine Extraportion Drama und wo keine Bassdrum ist, gibt’s durchgehend Claps.
Die „Dairmount & Berardi Perspextive“ ist ein solider House-Track mit einem ziemlich epischen Breakdown. Sie benutzen Jimpsters crazy Keyboardlinie mehr oder weniger nur im Break und erfinden stattdessen lieber eine eigene, ruhigere. Hat was.
Der Ripperton Remix legt die erwähnte Keyboardmelodie eine Oktave tiefer (jedenfalls hört sich’s für mich so an) und gibt der Nummer so eine dunklere Anmutung. Seine auf’s Wesentliche gestrippte Version entwickelt einen enormen Drive.
Zu guter letzt macht Josh Wink uns noch mal den Carl Craig. Seine Kicks und Claps sind die fettesten, ein Bongosample gibt ordentlich Groove, einfache Chords verhallen im Raum, eine hohe Fläche öffnet den Mix nach oben und die Main-Melodei kriegt einen Arpeggiator verpasst. Um solche Tracks kann man ganze Mixes aufbauen.
  Jimpster – Alsace & Lorraine Remixes [Freerange] by Freerange Records 

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2 Comments

  • Weindeuter sagt:

    lieber commander, ich verstehe zwar kein wort, werde aber bei einer der nächsten Verkostungsbeschreibungen (Weinlyrik) mal guttenbergmäßig dein „eine hohe Fläche öffnet den Mix nach oben und die Main-Melodei kriegt einen Arpeggiator verpasst“ einbauen…ist erfolgversprechend

  • Lieber Weindeuter,mach das! ein Hauch von Arpeggiator im Abgang… – klingt doch klasse.
    Das ist übrigens ein Gerät, das die Noten eines Akkordes nicht gleichzeitig, sondern (irgendwie so) nacheinander abspielt. Schätze, das kommt im Mund von Weintestern bzw. -trinkern auch gelegentlich vor.

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