Kiki, Phonique, St Plomb

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  • September 23, 2010


Kiki aka Joakim Ijäs hält Frequenz und Qualität seines Outputs gleichermaßen hoch. Auf der „Camera Obscura“ 12“ mäandert er zwischen smoothen bis swingenden Grooves, die man mit ihren slicken Basslines ruhig in NYC verorten darf, und Effekten wie Stimmsamples aus der Echokammer oder tatsächlich Sirenen, dass es eine Freude ist.
Das neue Phonique-Album geht, wie man hört, ziemlich stark in eine poppige Richtung im Fahrwasser von De Phazz und Konsorten. Da soll die Remix-12“ wohl für Street- bzw. Floor-Cred sorgen. Ohonique selber nervt mit einem äh, nervigen, immer wiederkehrenden Blechflötensound und genau wie auch Guti als Remixer No 2 mit einem mir zu rappeligen Beat. Sasse als Dritter im Bunde holt die Kohlen aus dem Feuer, indem er den Track untenrum etwas deeper legt, die Sesamstrasse rausnimmt und ein paar geschmackvolle Dub-Effekte dazugibt. Danke.
St Plombs „Precious Soul“ auf Rippertons Perspektiv-Label ist ein soulful rockendes House-Ding mit einer mächtigen Synthie-Signatur und wäre den Kauf auch ohne Michael Baumanns Remixe absolut wert. Baumann allerdings ist ein Remixer, der auch der besten, komplettesten Nummer noch was Vernünftiges mit auf den Weg geben kann, in diesem Falle Weirdness in seinem Jackmate-Alias (Tuba-Basslauf!) und Deepness als Soulphiction. Aaaaaand the winner is: Soulphiction! St Plomb – Precious Soul – Soulphiction’s Kinda Dub (PromoCut) by ripperton

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