Lebensmittel

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  • Januar 27, 2012

Aus Gründen, die im letzten Post ausreichend Erwähnung finden, musste ich dem heimischen Herd für einige Tage fernbleiben. Nach der Rückkehr aus der Obhut der heiligen Bergmänner hat es allerdings nochmal eine ganze Weile gedauert, bis ich meine Aufmerksamkeit langsam von den Überlebensmitteln zu den Mitteln, die noch ein bisschen mehr zu bieten haben, lenken konnte.
Im Ernst, das ganze Einkauf- und Kochgewese war mir (für mich erstmal überraschend!) viel egaler als ich es nach der Zeit der kulinarischen Notversorgung bei den Heiligen angenommen hätte.
Und, ja, genau! Bei der diesjährigen Jahresanfangsdiät darf ich eine Runde aussetzen! Ich mein, wieder Kleidergrösse 36 (allerhöchstens!), das war’s doch wohl wert, oder!?
Wie auch immer, irgendwann hab ich die Kurve gekriegt und bin mal wieder richtig schön für die Küche einkaufen gegangen. Nicht so, um mit irgendwas irgendwie nicht zu verhungern, sondern so mit Spass dabei. Das ist daraus geworden:


Voilà, ein Freilandperlhuhn (danke, liebes Huhn für dein köstliches Fleisch!) mir frischem Rosmarin und Thymian gefüllt, auf Schalotten und Knoblauch gebettet, mit Zitronenscheiben unter der Brusthaut (entschuldige bitte, liebes Huhn, aber das musste sein!), mit Weisswein angegossen und im Backofen gegart.


Violette Kartoffeln (danke, liebe Kartoffeln für euer herrlich nussig, erdiges Aroma!) in der Schale gekocht, noch heiß gepellt (undankbarer Job, aber geht nicht anders!), mit heisser Milch, normannischer Salzbutter und geriebenem Muskat zerstampft.
Karotten, kurz blanchiert, danach in der bereits erwähnten Butter in der Pfanne gegart.

Schön, oder?

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