Nehmen ist manchmal genauso schön wie geben, ätsch!

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  • Dezember 17, 2013
Und deshalb hab ich mich sehrsehrsehrsehr gefreut, als ich neulich ein Kochbuch geschenkt bekommen habe.
Das erste Mal sehr: weil es sich um das aller(food-community)orten bestens beleumundete „Deutschland Vegetarisch“ von Stevan Paul handelte.
Das zweite Mal sehr: weil, na ja, meine Finger haben schon seit einigen Wochen im Taschengeldbeutel rumgezuckt, aber! ich hab mehr oder weniger ausgesprochenes Kochbuchkaufverbot. Meint: noch n vegetarisches Kochbuch (zweimal Herr Ottolenghi, einmal Herr Mälzer….)? No way!
Das dritte Mal sehr: weil das Geschenk eine echte Überraschung war!
Das vierte Mal sehr: weil mir das Buch wirklich sehr gut gefällt!
(Über Sinn und noch mehr Sinn von überwiegend vegetarischer Ernährung brauch ich mich an dieser Stelle wohl nicht auszulassen, gelle!?)
Ich finde, dieses Buch hat ein freundliches Wesen, jawoll!
Der Einband ist so einladend gestaltet, dass du’s schonmal gerne in die Hand nimmst.
Es hat drei! hübsche Lesebändchen, ich mein, wo gibt’s denn sowas!?
Es ist in Jahreszeiten gegliedert. Gut, das ist bereits dagewesen, zugegeben. Aber wenn ich z.B. das „Winterkapitel“ oder meinen heimlichen Favoriten „Jederzeit“ durchblätter, find ich freundlicherweise lauter Zutaten, die ich einfach und umme Ecke einkaufen kann. Eben „Deutschland“ und nicht, wie mitunter im schlimmsten Fall „Internet“ vegetarisch.
Nicht, dass man mich jetzt falsch versteht, ich hab absolut nix gegen orientalische oder allgemein exotische Zutaten, aber genauso steh ich manchmal auch auf unkompliziertes, straightes Einkaufen und das beruhigende Wissen, dass ich die meisten Zutaten sowieso zu Hause hab.
Wer, wie ich, immer mal wieder den „horror anrichtui“ schiebt, sei von den Fotos freundlich beruhigt: klasse Mischung aus „boah, das koch ich als nächstes“ und „krieg ich hin“.
Und je mehr ich drüber nachdenke: wenn man den einen oder anderen Esslöffel Butter im ein oder anderen Rezept durch ein leckeres Öl ersetzt, hat man schwuppdiwupper eine vegane Mahlzeit….
Man muss ja nicht immer gleich komplett hipsterausrasten, wenn man die Welt zu einem besseren Platz machen will, oder….!?
Schauen Sie!
Saure Linsen mit Spätzle (nicht hausgemacht, musste schnell geh’n, Schwaben war’n auch nich inner Gegend), von Seite 248, ich schreib das Rezept auf Anfrage gerne auf, nur nicht jetzt. Jetzt mach ich Schwäbische Maultaschen von Seite 186.

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