Neues aus dem Basiscamp

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  • Januar 27, 2010

Das Basiscamp, quasi Kommandozentrale, ist schon wieder eingeschneit, die Bewohner bedürfen der wärmenden Nahrungszufuhr und Frau Mardermann gibt in der Küche Gas.

Gestern gab’s ein Amuse Geule vom Tafelspitz mit Paprikapolenta und (für einige von uns als Topact) Normannisches Hefebrot.

Das Rezept stammt aus der Zu Tisch in…Reihe auf Arte und ich stell’s mal eins zu eins ins Netz (ich komm nie mit einem Kilo Mehl aus, also eher ein bisschen mehr einkalkulieren!):

1 Würfel Hefe, ersatzweise 1 Päckchen Trockenhefe, ½ Kaffeetasse Wasser, 250 g zimmerwarme Butter, 500 ml Milch, 4 Eier, 1 TL Salz, 1 kg Mehl

Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser verrühren. 5-10 Min. zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Hefemischung Blasen wirft. Bei Verwendung von Trockenhefe entfällt dieser Arbeitsgang. In der Zwischenzeit die Butter mit der Milch verrühren. Die Eier, das Salz, die Hefelösung dazugeben und nach und nach das Mehl erst unterrühren, dann unterkneten. Den Teig etwa 15 Min. durchkneten, bis er geschmeidig, aber fest ist. Dafür evtl. weiteres Mehl unterkneten. In die Form eines länglichen Brotes bringen. Dünn mit etwas Mehl bestreuen und mit einem Messer Schnitte in die Oberfläche des Brotes machen. 45-60 Min. gehen lassen und dann im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft 170° C) etwa 45 Min backen, bis ein hineingestochenes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt.

TIPP:
– Große Brote wie dieses backt man am besten auf der untersten Schiene des Backofens. Bei Umluftherden sollte das Brot nicht zu nahe am Ventilator stehen; es geht sonst ungleichmäßig auf, die Kruste reißt.

Die Kneterei lohnt sich wirklich – mit diesem riesigen, luftigen und einfach schmackofatzigen Brot kannst du jeden Feed the World Contest gewinnen!

Hier noch ein paar kleine Anmerkungen zum Ragout vom Tafelspitz (ist wie bereits angedeutet, bei einigen wegen wahngleicher Vorfreude auf das Brot eher in den Hintergrund getreten, ich nehm’s niemandem übel, ein Orden am Abend reicht mir…)

Das Fleisch stammte von Kruse (Di. und Fr. auf dem Rathausmarkt), neben K.H. Bontrup unser zweites, Standbein, was die karnivore Versorgung betrifft. Eher zufällig haben wir beim Einkauf erfahren, dass die Dependance am Schauspielhaus nicht mehr von Kruse geführt wird und daher nur noch eingeschränkt über das gewohnte Angebot verfügt.
Die Zubereitung ist keine grosse Kirmes, wenn man ein paar frische italienische Kräuter, ein paar gute schwarze Oliven und einen vertretbaren Rotwein hat.
Die Polenta wird gekocht wie immer und kurz vor Schluss mit gehackter Grillpaprika (mea culpa, die von gestern waren aus dem Glas, aber acht Arme hab ich nun wirklich nicht- Quatsch, ich war zu faul.) verrührt.

Und hier der wahre Grund, warum mir gestern alles besonders leicht von der Hand ging, quasi Funky Housewife (unbedingt in der Endlosschleife hören!)
The Sirens are Easy by Ralf Odermann

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