Ruff Times

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  • März 13, 2012

Es kann eigentlich nie schaden, mal in den Keller zu gehen. Du räumst einen Lagerraum voller alter Regalbretter, Kindermöbel und Farbpötte auf, und was findest du, ganz hinten, wo schon seit 15 Jahren niemand mehr war? Ne Kiste mit Rare Groove- und Soulsingles, an die du schon nicht mehr gedacht hast seit Acid Jazz das ganz neue heisse Ding war. Oder – wie im Fall von Ingo Sänger, Farside-Don und Lieblings-DJ nicht weniger meiner Freunde und Bekannten – zwei alte Tapes aus dem ersten Club, in dem du die Entscheidungsgewalt über den Sound hattest. Für Ingo war das natürlich der zweite Floor (Hijack“) eines Bochumer Kellerclubs namens Logo, von dem heute viele behaupten, hier seien sie musikalisch sozialisiert worden, hätten hier je nach grober musikalischer Ausrichtung zum ersten Mal Indierock, Grunge, Acid House oder Hiphop und Ragamuffin gehört.
Die letzten beiden genannten Styles wurden länge Zeit von Herrn Sänger und seinem Buddy Oliver von Felbert aka Olski (heute Herr über das sehr feine Melting Pot Label) auf die 1210er gelegt.

Den ganzen Text könnte ich mir sparen, wenn diese Tapes jetzt nicht mehr funktionierten, aber – ist ja klar – sie tun’s und Ingo hat sich nach kurzem Reinhören stante pede entschlossen, das ganze Zeug zu digitalisieren und versoundclouden.
Hier spricht der Don: „Get ready for two old tapes that i found in the basement a few days ago. Ruff sound, ruff mixing, ruff everything.
My friend Oliver „Olski“ von Felbert (of Melting Pot Music fame) & me started DJing a long time ago in a germanwide outstanding club named LOGO in Bochum. See what happened at one of the last nights over there. Date of recording is the summer of 1991. BDP meets LFO meets Tony Rebel. Ring the alarm!“

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