Seltsam

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  • Juli 28, 2010

Bis gestern hätte ich schwören können, dass 33,33 Periode usw. Prozent des Kommandos (Kennzeichnung XY Genosom) kein Risotto mögen. Weitere 33,33 Periode usw. Prozent (Kennzeichnung XX Genosom) weilen zur Zeit auf einer populären Ferieninsel und müssen nicht in Planungsprozesse, das Abendessen betreffend einbezogen werden.
Ergibt folgenden Kurzdialog:
“ Duuhuuu, hast du ein Problem damit, wenn ich heute abend Risotto mache???
Nööh, wieso?
Ich dachte, du magst kein Risotto….?
Wie kommsse denn darauf??
Ich dachte immer…!
Ja, nee, nur so suppich find ich nich gut!
Ach so, dann is Risotto heute abend o.k.?
Klar, womit denn?
Krabben und Rucola…?
Ja, nee, super, mach ma!
O.k., ich fang dann mal an, ne!?
Find ich gut!

Risotto:
Schalotte in Olivenöl glasig andünsten, Risottoreis dazugeben, warten, bis sich die Körner mit dem Öl vollgesogen haben, Weisswein angiessen, einköcheln lassen, Brühe (ich hab noch haufenweise selbstgemachte Hühnerbrühe, ha!) nach und nach angiessen, rühren, rühren, rühren und immer schön dabei bleiben, gelle? Wenn der Reis noch ein wenig Biss hat, die Krabben (meine waren aus dem Bestand des verblichenen Albrechtbruders, Gott hab ihn selig!) unterrühren, mit etwas Tandoori (auch aus der Albrechtgewürzkiste, Kristina!) und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss hab ich geriebenen Pecorino mit Pfeffer und gehackten Rucola untergerührt. Mit Salz kann man behutsam verfahren w.g. Brühe und Pecorino!
Für das Finish hab ich uns noch eine Prise Pepe Valle Maggia gegönnt. Ab jetzt wird sparsam mit dem Zeug umgegangen, gelle!?

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One Comment

  • Ich habe auch einen Teil – nämlich ebenfalls33,33 Periode seit heute morgen in den Ferien. Nicht auf ´ner Insel, aber an der „Wade“ Wir werden uns die nächsten zwei Wochen alles geben, was auch nur nach Krustentier aussieht und nicht bei 2 aufem Baum ist.

    Risotto geht bei uns immer, das mögen die vollen 100.

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