Shinedoe – No Boundaries (Intacto)

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  • Juli 26, 2009

Ich fand das Konzept Shinedoe ja schon immer klasse – wie ich Holländer, die Detroit besser können als dessen Ureinwohner, ja sowieso nur bewundern kann. Dabei hat „No Boundaries“ viel weniger mit Old School Techno zu tun, als man vielleicht denken könnte, höchstens durch das wunderbare „anything goes“-Feeling, das hier durchgehend regiert.
Das Album ist eine große Wundertüte afroamerikanischer Stile, nur ganz locker mit House und Techno verquirlt: Funk, Afrika, Jazz und eine große Portion Hiphop („Bounce To This“), daß man am liebesten gleich ein paar HipHop-Scheiben aus der Kiste da ganz unten rauskramen möchte. Shinedoe schafft es mit anscheinend unendlicher Leichtigkeit diese Stile miteinander zu verweben, daß am Ende ein Sound entsteht, der momentan allein ihr gehört.Zeit den alten Begriff „Freshness“ mal wieder ans Tageslicht zu zerren.

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