„Writing about music…“

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  • August 27, 2011

„..is like dancing to architecture.“ ist wahlweise ein Zitat von Elvis Costello, Thelonius Monk oder Steve Martin (um mal die Legion weniger aussichtsreicher, aber ebenfalls genannter Kandidaten aussen vor zu lassen). Letzterer gilt als heissester Tip für den Urheber, es gibt aber auch Leute, die glauben, er habe es beim amerikanischen Komiker  Martin Mull geklaut gehört. Noch andere, ganz mutige schreiben es Clara Schumann oder William Burroughs zu. Selbst ausgewiesene Experten wie der Schweizer Dr. Pop oder der Amerikaner Allan P. Scott haben die Suche nach dem Erfinder  offensichtlich aufgegeben. Eins ist jedoch sicher: von mir isses nicht.
Aber: es passt wunderbar zu dem, was mir seit einiger Zeit im Kopf herumgeht. Es gab nämlich Zeiten, da habe ich viel öfter viel mehr gebloggt als heutzutage. Und das liegt nicht allein an meiner Faulheit. Eher schon an meiner relativen Unfähigkeit die Musik, um die es hier meist geht, immer wieder auf’s Neue möglichst korrekt und doch total lässig – wie soeben frisch aus dem Ärmel geschüttelt – zu beschreiben. Es gibt halt nicht eine Million Begriffe, um eine Bassline zu beschreiben.
Um auch diesen Post hier jetzt mal abzukürzen: demnächst gibt’s hier im Musikteil (wahrscheinlich) weniger Text – was hoffentlich dazu führt, dass es mehr Musik zu hören gibt. Die wiederum in aller Regel als Empfehlung gelten kann.

Etwa so.

Tolle Nummer des Bristol DJs John Osborn, mit der er sein brandneues eigenes Label TANSTAAFL („There Is No Such Thing As A Free Lunch“) vom Stapel lässt, und zwar zusammen mit Laurie Osborne aka Appleblim, der hier nämlich die Kexboards beisteuert.
Tiiiiiiefer warmer Bass – hey, it’s Bristol! – trifft sehr reduziert jackenden Housetrack. Leichte Dubtendenzen lassen sich nicht leugenen. Kurz genug?

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